Präventions- und Funktionsbehandlung ohne medizinischen Befund

Somatoforme Störungen und somatopsychische Störungen

Unter einer Somatisierungsstörung (F45.0 und F45.1 nach ICD-10) versteht man über längere Zeit anhaltende und medizinisch nicht erklärbare körperliche Symptome, für die sich trotz wiederholter gründlicher ärztlicher Untersuchung keine organischen Ursachen feststellen bzw. nachweisen lassen. Dennoch fühlt sich der Betroffene krank und erschöpft. Nach Schätzungen leiden rund ein Viertel aller Patienten von Hausärzten unter somatoformen Störungen. Während der Arzt diese Patienten oft als "schwierig" empfindet, sind die Patienten mit ihrem Arzt unzufrieden.

Eine besondere Form der somatoformen Störung ist die somatoforme Schmerzstörung (F45.40 und F45.41 nach ICD-10). Dabei handelt es sich um wiederkehrende, länger anhaltende und quälende Schmerzen, die nicht durch körperliche Ursachen erklärt werden können. Die Schmerzen werden von psychosozialen und emotionalen Belastungen begleitet.

Eine somatopsychische Störung kann beispielsweise aufgrund von körperlichen Beschwerden durch Unfälle, Operationen oder Krebs entstehen. Dabei reagiert der Betroffene auf die psychischen oder sozialen Belastungen, die diese körperlichen Beschwerden mit sich bringen, beispielsweise mit Angstgefühlen oder Vermeidung von sozialen Kontakten.

Ganzheitlicher Check ohne medizinischen Befund

Ein ganzheitlicher Check ist eine Vorsorgemaßnahme zur Vorbeugung von funktionsbedingten Störungen. Die Vorsorgemaßnahmen basieren auf Gesichtspunkten von manuellen Untersuchungstechniken in Kombination mit anderen Untersuchungsmethoden aus den funktionellen Techniken, um Veränderungen an Muskulatur, Bindegewebe, Haltung und Koordination aufzudecken.

Damit können die unsichtbaren und verborgenen Ursachen von Schmerzen, die beispielweise durch funktionelle Störungen, Überbelastungen oder Unfallfolgen entstanden sind, analysiert werden. Auch chronische Krankheitsverläufe nach entstandenen akuten Beschwerden, anhaltende psychosomatische Beschwerden und länger andauernder Stress können die Entstehung von fehlhaften Funktionen im Bereich des Stütz- und Bewegungsapparates, muskulären Bindegewebes, Bänder, Sehnen und Nerven hervorrufen.

Unser ganzheitlicher Check besteht deshalb aus einer ausführlichen Anamnese, um die Zusammenhänge und Verbindungen von einzelnen Beschwerden herzustellen. Auf diese Art und Weise ist es möglich, die Ursachen von motorischen Störungen oder Funktionseinschränkungen, beispielweise Muskelverhärtungen, herausfinden, um die vorbestehende Chronifizierung von Funktionsstörungen sowie funktionelle psychosomatische Beschwerden rechtzeitig vorzubeugen.

Indikationen:

sofern ein medizinischer Befund ausgeschlossen ist.

Ein ganzheitlicher Check ist empfehlenswert bei:

Bitte bringen sie zum Erstgespräch folgende Unterlagen mit:

damit ein medizinischer Befund ausgeschlossen werden kann.

Hinweis

Unsere Therapie umfasst die Erkennung, Erforschung und Analyse von Ursachen, die Behandlung und Vorbeugung von Beschwerden und Leidenszuständen, an deren Verursachung psychosoziale und somatoforme Faktoren einschließlich dadurch bedingter körperlich-seelischer Wechselwirkungen maßgeblich beteiligt sind. Die Therapie ist präventiv und ergänzend ausgerichtet und ersetzt keine schulmedizinische Behandlung oder die Einnahme von Medikamenten.

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