Die Triggerpunktbehandlung ist eine integrierte manualtherapeutische Behandlungsform, kombiniert mit verschiedenen manuellen Techniken, um Funktionsstörungen des Bewegungsapparates entgegenzuwirken, Schmerzen zu lindern oder Bewegungsstörungen positiv zu beeinflussen.
Triggerpunkte stellen sich als kleine Knötchenbildung, tastbare Muskelverhärtungen, Druckschmerzen oder Berührungsempfindlichkeiten an verschiedenen Körperstellen und -strukturen dar, die bei der Palpation (Abtasten) mit spontan schmerzhaften Verhärtungen der Strukturen oder nicht spontan mit ausstrahlenden Schmerzen reagieren. Sie entstehen insbesondere, wenn Muskeln überlastet oder überdehnt sind und können an verschiedenen Körperstellen (z.B. Bindegewebe, Haut, Fettgewebe, Sehnen, Bändern, Ligamenten, Faszien oder im Periost) auftreten.
Man unterscheidet aktive und latente Triggerpunkte. Während aktive Triggerpunkte spontan Schmerzen auslösen und bei physiologischen Bewegungen lokal mit ausstrahlenden Schmerzen einhergehen, sind latente Triggerpunkte nicht spontan schmerzhaft. Dabei zeigen bestimmte Körperstellen oder -strukturen eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit des betroffenen Gewebes, schmerzhafte Berührungsempfindlichkeit, eine Verminderung der Dehnbarkeit der Muskeln, die auch mit Morgensteifigkeit, Anlaufschmerz nach längerem Sitzen oder nach Ruhephasen einhergehen können.
Begleitumstände wie Stress, Schlafmangel, Erkrankungen oder ernährungsbedingte Umstände, hormonelles Ungleichgewicht, bestimmte medizinische Untersuchungen oder Erkrankungen, wiederkehrende ungünstige Bewegungs- oder Haltungsabweichungen können die Entwicklung von Triggerpunkten begünstigen. Weitere Faktoren sind Operationen, ein Bandscheibenvorfall, das Zusammenpressen der Kiefer, eine abnorme Haltung von Kopf, Hals oder Zunge. Beschwerden wie Kopfschmerzen, Migräne, Spannungskopfschmerzen, Tennisarm, craniomandibuläre Dysfunktion, prä- und postnatale Beschwerden können ebenfalls durch Triggerpunkte ausgelöst werden. Werden solchen Triggerpunkte nicht behandelt, können Störungen der Tiefensensibilität bis hin zu Muskelschädigungen entstehen.
Typische Auslösefaktoren sind:
Unsere Therapie umfasst die Erkennung, Erforschung und Analyse von Ursachen, die Behandlung und Vorbeugung von Beschwerden und Leidenszuständen, an deren Verursachung psychosoziale und somatoforme Faktoren einschließlich dadurch bedingter körperlich-seelischer Wechselwirkungen maßgeblich beteiligt sind. Die Therapie ist präventiv und ergänzend ausgerichtet und ersetzt keine schulmedizinische Behandlung oder die Einnahme von Medikamenten.
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