Stützend-stabilisierende Therapie

Eine psychische Krise ist eine schmerzhafte Erfahrung, die durch das Auftreten von emotionalen Verletzungen oder allgemeinen Lebensbelastungen verstärkt wird. Sie hat verschiedene Ursachen, beispielsweise eine schwere Erkrankung wie Krebs, die sich sowohl körperlich als auch psychisch auswirkt und oft mit erheblichen emotionalen Belastungen einhergeht. Es entstehen nicht nur Verluste an Gesundheit, Wohlbefinden und Selbstkontrolle, sondern auch Begleitsymptome wie Depressionen, Zukunftsängste, psychische Anspannungen, seelische Schmerzen und emotionale Belastungen. Infolgedessen treten Gefühle der Hoffnungslosigkeit, Hilflosigkeit, Verzweiflung und Enttäuschung auf, die sich wieder mit anhaltenden Gefühlen von Traurigkeit, Verlust des Selbstwertgefühls, Störung des inneren Gleichgewichts und innere Leere äußern.

Darüber hinaus können auch Beziehungskonflikte wie z.B. schwierige familiäre Verhältnisse, Probleme in der partnerschaftlichen Beziehung, lebensverändernde Umstände oder andere Ereignisse wie emotionale Affären, klassisches Fremdgehen oder Seitensprünge des Partners, Trennung, Scheidung, etc. zu einer psychischen Krise führen.

Unsere stützend-stabilisierende Therapie ist ein ressourcenorientierter Ansatz mit dem Ziel, die körperliche und psychische Stabilität des Betroffenen zu erhalten oder wiederherzustellen. Es werden dabei Fähigkeiten und Bewältigungsstrategien, wie Problembearbeitung, emotionale Bewältigung, Emotionsregulation, psychische Stabilisierung und Stärkung der Widerstandsfähigkeit vermittelt, um Emotionen, Gedanken und Verhaltensweisen zu regulieren.

Die Integration mit anderen körperorientierten Traumatherapien trägt dazu bei, ein besseres Körpergefühl zu entwickeln, inneres Gleichgewicht aufzubauen, den Umgang mit emotionalen Verletzungen zu verbessern, emotionale Bewältigung zu stärken, Resilienz zu lernen und psychische Gesundheit zu aktivieren, ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln, unerwartete Erlebnisse zu verarbeiten, problematische Verhaltens- und Denkmuster zu erkennen, Selbstkontrolle zu gewinnen und Selbstregulation zu steigern.

Die stützend-stabilisierende Therapie richtet sich nach der psychischen und physischen Verfassung und die angewandten integrativen Ansätze werden anhand der individuellen Bedürfnisse des Betroffenen ausgewählt, abstimmt und angepasst. Unter diesen Aspekten werden grundlegende Schritte für die weiteren Kriseninterventionen aufgebaut, um eine sichere Grundlage für die weiteren Prozesse zu haben, damit bei Bedarf passende therapeutische Hilfe und eine weiterführende Therapie gewährleistet werden kann.

Die typischen Anzeichen einer psychischen Krise sind:

sofern ein medizinischer Befund ausgeschlossen ist.

Hinweis

Unsere Therapie umfasst die Erkennung, Erforschung und Analyse von Ursachen, die Behandlung und Vorbeugung von Beschwerden und Leidenszuständen, an deren Verursachung psychosoziale und somatoforme Faktoren einschließlich dadurch bedingter körperlich-seelischer Wechselwirkungen maßgeblich beteiligt sind. Die Therapie ist präventiv und ergänzend ausgerichtet und ersetzt keine schulmedizinische Behandlung oder die Einnahme von Medikamenten.

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