Integratives psychosomatisches Therapiekonzept ohne medizinischen Befund

Wenn die Seele den Körper krank macht, äußert sich dies oft durch reale körperliche Beschwerden, die auf psychische Belastungen oder Faktoren wie langanhaltenden Stress, unverarbeitete emotionale Belastungen, Trauer, ungelöste Konflikte oder traumatische Erlebnisse zurückzuführen sind. Trotz intensiver ärztlicher Untersuchungen wie Blutbild oder bildgebende Diagnostik, können keine ausreichenden organischen Ursachen gefunden werden. Man spricht dann von sogenannten psychosomatischen Reaktionen bzw. Psychosomatik.

Somatoforme Störungen und somatopsychische Störungen

Wenn die Seele den Körper krank macht, äußert sich dies oft durch reale körperliche Beschwerden, die auf psychische Belastungen oder Faktoren wie langanhaltenden Stress, unverarbeitete emotionale Belastungen, Trauer, ungelöste Konflikte oder traumatische Erlebnisse zurückzuführen sind. Trotz intensiver ärztlicher Untersuchungen wie Blutbild oder bildgebende Diagnostik, können keine ausreichenden organischen Ursachen gefunden werden. Man spricht dann von sogenannten psychosomatischen Reaktionen bzw. Psychosomatik.

Das Interesse an Psychosomatik und psychosomatisch-ganzheitlichen Ansätzen ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Psychosomatische Krankheitsbilder als langanhaltende, unbewusste psychische Prozesse zu betrachten, die in Wechselwirkungen von körperlichen, psychischen, emotionalen und prägenden Erfahrungen stehen, werden in der psychosomatischen Befunderhebung und dem integrativen psychosomatischen Therapiekonzept miteinander verknüpft. Dies bedeutet, dass körperliche Beschwerden, psychische Belastungen, emotionale Dysregulation und prägende Erfahrungen sich gegenzeitig auslösen, verstärken und aufrechterhalten können.

Die untrennbare Verbindung und das Zusammenwirken von psychischen und körperlichen Prozessen dienen dazu, das psychische Befinden vor überwältigenden Emotionen, ängsten oder Konflikten zu bewahren bzw. zu schützen. Ergänzend hilft es, die Emotionen zu regulieren, psychische Vorgänge zu steuern, Persönlichkeitsstrukturen wie Gedanken, Gefühle und Verhalten miteinander zu vernetzen, indem Gedanken Gefühle beeinflussen, diese wiederum das Verhalten, was wiederum neue Gedanken erzeugt. Zusätzlich eignet sich dazu, die psychische Resilienz zu stärken, um seelische Krisen besser zu überwinden und bei Lebenskrisen, langanhaltendem Stress, traumatischen Erlebnissen, abgespaltenen Körpererfahrungen, überwältigenden Affekten und belastenden Erinnerungen handlungsfähig zu sein oder zu bleiben, anstatt psychosomatische Symptome zu verleugnen, zu verdrängen, zu ignorieren oder zu vermeiden.

Faktoren wie langanhaltender Stress im Berufs- und Privatleben, hohe Arbeitslast, Termindruck, ständige Erreichbarkeit, fehlende Abgrenzung und unbewusste Konflikte fordern, dass unbewusste Schutzstrategien (Abwehrmechanismen) der Psyche, die durch ständige Reaktionsbereitschaft und innere Alarmbereitschaft geprägt ist. Auf lange Sicht können sie zu einem chronisch erhöhten Cortisol- und Adrenalin-Spiegel oder auch zur Störung von Abwehr- und Regulationsmechanismen im Zusammenhang mit einer erhöhten Anfälligkeit für psychosomatische Symptome führen. Infolgedessen chronifizieren sich im Körper körperliche Beschwerden bzw. körperliche Reaktionen, die auf psychische Belastungen, langanhaltenden Stress, unbewusste Konflikte, unverarbeitete emotionale Belastungen oder traumatische Erlebnisse zurückzuführen sind. Die Gefühle, die sich nicht genau einordnen lassen, wie Wut, Freude, Trauer oder psychische Belastungen durch frühere Erkrankungen, Unfälle, Verlusterlebnisse, Tod eines Angehörigen, schwere Erkrankungen oder Trennungen, die sich nicht verarbeitet lassen, äußern sich über den Körper von Betroffenen. Diese Reaktionen werden als real, quälend oder belastend erlebt und empfunden, obwohl keine organischen Ursachen zugrunde liegen.

Unter diesen Gesichtspunkten werden in einem integrativen psychosomatischen Therapiekonzept nicht nur einzelne Teile oder Symptome beeinflusst, sondern es werden sämtliche körperliche, psychische, emotionale und prägende Erlebnisse berücksichtigt. Ziel ist es, die daraus resultierenden Erkenntnisse aus psychosomatischen Zusammenhängen zwischen körperlichen Beschwerden und psychischen Faktoren, die psychische Belastungen und körperliche Symptome auslösen, verstärken oder aufrechterhalten können, zu erkennen. Diese Faktoren sind entscheidend, wenn die körperliche Diagnostik keine ausreichende Erklärung für anhaltende körperliche Beschwerden liefert. Sie bestimmen das weitere therapeutische Vorgehen.

Aus dieser Perspektive betrachtet das integrative psychosomatische Therapiekonzept die psychosomatischen Symptome als Sprache des Körpers, um als Reaktion auf psychische Belastungen hinzuweisen und umgekehrt genauso. Angesichts dessen wird das integrative psychosomatische Therapiekonzept als ganzheitlich-therapeutischer Ansatz angesehen. Außerdem basiert es auf verbalen therapeutischen Verfahren wie z.B. psychotherapeutische Gespräche als auch auf nonverbalen Therapieansätzen, wie z.B. integrative Leib- und Bewegungstherapie. Des Weiteren gibt dazugehörige multimodale Ansätze wie z.B. stabilisierende Ansätze, tiefenpsychotherapeutische/verhaltenstherapeutische Ansätze, prä- und perinatale Psychotherapie/Traumatherapie, kognitive Verhaltenstherapie, psychoneuroimmunologische Ansätze, energetische Psychotherapie, systemische Ansätze, Psychoedukation, Emotionsregulation, Verhaltensmodifikation, integrative Traumatherapie als leibtherapeutischer Ansatz, die miteinander vernetzt und therapeutisch an die grundlegenden Bedürfnisse von Betroffenen angepasst werden.

Anwendungsmöglichkeiten:

sofern ein medizinischer Befund ausgeschlossen ist.

Bitte bringen Sie zum Erstgespräch folgende Unterlagen mit:

damit ein medizinischer Befund ausgeschlossen werden kann.

Hinweis

Unsere Therapie umfasst die Erkennung, Erforschung und Analyse von Ursachen, die Behandlung und Vorbeugung von Beschwerden und Leidenszuständen, an deren Verursachung psychosoziale und somatoforme Faktoren einschließlich dadurch bedingter körperlich-seelischer Wechselwirkungen maßgeblich beteiligt sind. Die Therapie ist präventiv und ergänzend ausgerichtet und ersetzt keine schulmedizinische Behandlung oder die Einnahme von Medikamenten.

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